Streben (Stahl, 211cm)

Formation I+II (Öl/Leinwand, 43x43cm)

Die Fünf (Bronze, 106cm)

Totem 1-7 (Beton/Bronze, 110cm)

Oktaeder (Stahl, 100cm)

Objekt (Marmor/Silberei)

Objekt (Alabaster/Kalk)

Objekt (Stahl)

Körper (Ton/Leder, 35-40cm)

Objekt (Schiefer/Keramik/Blattsilber)

Turm (Eiche/Zinn/Blattsilber, 41cm)
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1947
geboren in Mainz
1969-1974
Studium an der Päd. Hochschule Ludwigsburg und
am Institut für Sonderpädagogik in Reutlingen/Tübingen
mit Schwerpunkt Kunsterziehung
1978
Fulbright Stipendium in Chicago
seit 1972
Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, u.a. in: Stuttgart, Frechen, Mainz, Baden-Baden, München, New Jersey und Chicago.
Öffentliche Ankäufe in Böblingen, Stuttgart, Karlsruhe, Holzgerlingen, Wiernsheim, Rutesheim, Leonberg, Sindelfingen, Pforzheim
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Rezension
"Die Wurzeln des Schaffens von Werner Stütz sind wohl zu finden in seiner tiefen Naturverbundenheit, seiner starken Affinität zum Schamanismus, zum Kosmischen und Spirituellen, wobei er aber stets die intellektuelle Reflexion und den konstruktivistischen Aspekt des zu Schaffenden im Auge behält.
Die von ihm verwendeten Materialien entstammen nicht einfach einem industriellen Fertigungsprozeß, sondern sie weisen die Patina und die Spuren von Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten auf und tragen die Kräfte und die Magie von Vergangenem, von Verwehtem in sich. Oft arbeitet er mit Fundstücken, die er mit feinem Sensorium in geheimnisvollen Erdbergen aufgespürt hat, und mit organischen Materialien wie z.B. Leder, Leinen oder auch Knochen. Stahl, Holz und anderes wird meist nicht im Neuzustand verarbeitet, sondern nach Reifungsprozessen, die das jahrelange Vergraben der Teile im Kompost oder an anderen unwahrscheinlichen Orten umfassen können. Dabei steuert der Künstler dank jahrelanger Erfahrung die Arbeit von Mikroorganismen aufs genaueste. Stütz versteht es, die geheimen Kräfte der Natur auf sehr subtile Art zu nutzen und zu lenken. Hoch komplexe und aufwendige Methoden sind für ihn selbstverständlich, Serien- oder Massenproduktion Fremdwörter in seinem Vokabular. Einige Skulpturen, die er in letzter Zeit in Zusammenarbeit mit einem fähigen Kunstschmied geschaffen hat, mögen das Gesagte illustrieren. Bei diesen Stelen kam als Material Werkzeugstahl zur Verwendung, der mehr als 100 Jahre im Freien gelagert worden war, und auf dem Wind und Wetter ihre Narben hinterlassen hatten.
Natürlich gibt es bei aller Vielfalt einige Motive, mit denen sich Stütz zum Teil über Jahre hinweg auseinandersetzt. Eines dieser Motive ist die nach oben strebende Leiter, die sowohl in seinem malerischen als auch in seinem plastischen Werk immer wieder auftaucht, stets aufs fantasievollste variiert. Auch geometrische Grundformen haben es ihm angetan, vor allem das Quadrat, aber auch das Dreieck, das auf der Leinwand und in skulpturaler Form, hier meist zur Pyramide permutiert, oft eine wichtige Rolle spielt. Man kann nur staunen angesichts der grenzenlosen Fantasie, mit der er diese Motive und Formen immer wieder aufs neue abwandelt, ja sogar neu erfindet und sie uns dadurch auch wieder neu sehen läßt.
Der unvergleichliche Poet unter den Malern des frühen 20. Jahrhunderts, der Deutsch-Schweizer Paul Klee, stellte einst kurz und bündig fest: "Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar". Um mehr als die Oberfläche sichtbar zu machen, also tiefere Schichten, Assoziationen, Empfindungen freizulegen, eben s i c h t b a r zu machen, bedarf es eines visionären Künstlers. Ich möchte Sie nun einladen auf eine beglückende und bereichernde Reise durch die Visionen, durch die künstlerische Welt von Werner H. Stütz."
Werner Merz
Aidlingen, im März 2007
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Stierkreiszeichen (Holz/Öl/Blattsilber, 23 cm)

Fries (Holz/Blattsilber, 16x29cm)

Rechteck (Öl/Acryl/Blattsilber, 23x23cm)

Stele (Stahl/Perlmutt, 55cm)

Mond-Stern-Karap (Stahl/Blattsilber, 25x27cm)

Leiter XV (Stahl, 195cm)

Zeichen (Edelstahl, 86cm)

Leiter XX (Bronze, 201cm)

Zeichen (Acryl, 76x100cm)

Seiltänzer (Öl/Leinwand, 60x80cm)

Zusammenhalt (Öl/Leinwand, je 30x40cm)
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